Ganztägiger Warnstreik am 25.3.2015 in Hannover

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Busabfahrt TU Braunschweig: 8:45 Uhr, Haus der Wissenschaft, Pockelsstr.

Wir wollen ein Angebot ohne Eingriffe in die Zusatzversorgung!

 Warnstreik-Aufruf und weitere Infos

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Aktuelle Tarifinformationen VBL

In der letzten Verhandlungsrunde ging es zur Betrieblichen Altersversorung VBL wieder hoch her. Die TdL will einen mit Kürzungen verbundenen Systemwechsel.

Nach den Rentenkürzungen per Gesetz sollen wir jetzt weitere Rentenkürzungen per Tarifvertrag hinnehmen?

Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) will einen Systemwechsel

NICHT MIT UNS!
Neuer Verhandlungstermin am 28.3.2015,
3. Warnstreiktag am 25.3. in Hannover!

 

Das Thema ist keine leichte Kost, deshalb hier weitere Detailinfos: Zusatzversorgung

Der Arbeitskampf geht weiter

Die dritte Verhandlungsrunde in Potdsam endete ergebnislos.
Noch immer gibt es kein Lohnangebot und die TdL hält an Einschnitten bei der VBL fest.

Flugblatt 5 Tarifrunde TdL 2015 Runde 3

Weil wir mehr ver.dienen!

Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder ausgeweitet – zentrale Streikversammlung heute in Bremen

Zahlreiche Kolleginnen der TU Braunschweig, des Studentenwerks, des Hochschulservices, der HBK und der TU Clausthal sowie weiterer Dienststellen aus dem Raum Braunschweig, wie z. B. dem Staatstheater und der Straßenmeistereien haben sich auf den Weg nach Bremen gemacht.

Denn in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder haben die Gewerkschaften ver.di, GEW und GdP sowie der Beamtenbund vor der dritten Verhandlungsrunde am 16. und 17. März die Warnstreiks ausgeweitet. In den Bundesländern Niedersachsen und Bremen haben Beschäftigte u.a. von Straßenmeistereien, Küstenschutz, Unikliniken, Universitäten, Statistikämtern, Schulen, Polizeidienststellen und anderen Bereichen der Landesverwaltung am heutigen Donnerstag (12. März) ihre Arbeit niedergelegt. Insgesamt haben sich heute 7000 Streikende aus ganz Niedersachsen und Bremen an einer zentralen Demonstration und Kundgebung in Bremen beteiligten.

„Die Arbeitgeber haben sich bisher geweigert, überhaupt ein Angebot vorzulegen. Gleichzeitig wollen sie bei der betrieblichen Altersversorgung im öffentlichen Dienst den Beschäftigten in die Tasche greifen. Diese müssten dann mit einer Rentenkürzung bis zu 20 Prozent rechnen. Deshalb dürfen die Arbeitgeber der Länder sich nicht wundern, wenn es jetzt zu einer Eskalation kommt“, sagte der ver.di-Landesleiter Detlef Ahting. „Was wir auch nicht mehr hören können, ist das ewige Gejammer über die vermeintlich leeren Kassen. Die Schuldenbremse ist von der Politik selbst verschuldet, ebenso wie die nichterhobene Vermögenssteuer oder die geringe Erbschaftssteuer. Erst Steuergeschenke an die Unternehmen verteilen und dann den eigenen Beschäftigten in die Tasche greifen – damit muss endlich Schluss sein!“

Die stellvertretende Landesvorsitzende der GEW Niedersachsen, Laura Pooth, sagte: “Es ist ein Skandal, dass für die größte Beschäftigtengruppe im öffentlichen Dienst der Länder immer noch kein Eingruppierungs-tarifvertrag gilt. Die 200.000 angestellten Lehrkräfte müssen endlich tariflich eingruppiert werden – das ist unsere zentrale Forderung!“

Dietmar Schilff, niedersächsischer GdP-Landesvorsitzender und stellver-tretender Bundesvorsitzender: „Die Tarifbeschäftigten bei der Polizei benötigen dringend eine Anhebung ihrer vergleichsweise niedrigen Gehälter, ansonsten verlieren wir künftig weiteres Fachpersonal und bekommen keinen ausreichend qualifizierten Nachwuchs. Weil Polizeiarbeit von Tarif, Verwaltung und Polizeivollzug gemeinsam geleistet wird, muss der Abschluss zudem unbedingt zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten übertragen werden.“

Die Gewerkschaften fordern für die 800.000 Tarifbeschäftigten der Länder (ohne Hessen) eine Entgelterhöhung von 5,5 Prozent, mindestens aber um 175 Euro monatlich, die verbindliche Übernahme der Auszubildenden nach der Ausbildung sowie die Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro monatlich und eine Erhöhung des Urlaubsanspruchs für Auszubildende von 27 auf 30 Tage. Das Tarifergebnis soll zeit- und inhaltsgleich auf die 1,2 Millionen Beamtinnen und Beamten sowie rund 700.000 Pensionäre übertragen werden.

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Hier gibt es ein paar mehr Bilder vom gestrigen Warnstreik in Bremen: http://www.facebook.com/verdiBezSON

Und hier noch mehr Bilder:  http://www.hdm-fotos.de/2015_album-warnstreik-12…/index.html

12. März: Zentraler Warnstreik aller Landes-Beschäftigten

7:30 Uhr Busabfahrt von der TU Braunschweig, Haus der Wissenschaft, Pockelsstr. 11
Ca. 16:45 Uhr Rückankunft in Braunschweig

Die öffentlichen Arbeitgeber haben bisher kein Angebot vorgelegt.
Stattdessen fordern sie eine Kürzung der VBL um 70 €.

Wir müssen unseren Forderungen Nachdruck verleihen!
Jede/r darf streiken unabhängig von einer Gewerkschaftszugehörigkeit!

Anmeldung für kostenlosen Platz im Bus: sabine.assmann@verdi.de oder 0531/24408-0

Warnstreikaufruf
Fakten zur Tarifrunde der Länder 2015