Abschaffung der Studiengebühren

Die niedersächsische Landesregierung schafft als letztes Bundesland zum Wintersemester 2014/15 die Studiengebühren ab. Das begrüßen wir sehr, insbesondere weil die Ausfälle für die Hochschulen in voller Höhe ersetzt werden. Doch die Langzeitstudiengebühren sollen bleiben. Der DGB und auch ver.di bewerten diese als „Strafgebühren“ und nehmen deshalb kritisch Stellung:
Stellungnahme zur Abschaffung und Kompensation der Studienbeiträge (PDF)

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„Hochschulsekretärinnen verdienen mehr!“ – Initiative an der TU Braunschweig geht weiter

Die Initiative „Hochschulsekretärinnen verdienen mehr!“ bleibt weiter am Ball: Nach unserem ersten Gespräch mit dem Präsidenten und hauptberuflichen Vizepräsidenten der TU Braunschweig steht nun Ende des Jahres der zweite Termin an. Dabei wird es darum gehen, wie wir unsere Forderungen umsetzen können. Vorher stellen wir unsere Arbeit beim nächsten Jour fixe der Verwaltung am 28.11.2013 vor.

Des Weiteren haben wir an einem sehr erfolgreichen bundesweiten Vernetzungstreffen von Hochschulsekretärinnen(initiativen) von ver.di teilgenommen.

Das nächste Treffen der Initiative ist am 13.11.2013, 16.30 Uhr im Institut für Analysis und Algebra, Rebenring 31. Alle interessierten Kolleginnen und Kollegen sind gerne gesehen.

Hauptpersonalrat (HPR) setzt Entgelterhöhung für Hilfskräfte durch

Auf unsere Nachfrage berichtet HPR- und ver.di-Mitglied Daniel Vaslet, dass es nach Verhandlungen mit dem MWK gelungen ist, dass die Entgelterhöhungen aus dem Tarifbereich von 2,65% und 2,95% auf die studentischen (Stundensatz 8,84 € bzw. 9,10 €) und wissenschaftlichen Hilfskräfte (13,97 € bzw. 14,38 €) übertragen werden*, allerdings zeitversetzt zum Beginn des Wintersemesters 2013/14 bzw. des Sommersemesters 2014. Ferner ist es auch gelungen, dass diese Erhöhung ebenso für die Hilfskräfte gelten, deren Beschäftigungsverhältnisse schon vor der Erhöhung begonnen haben.
Der entsprechende MWK-Runderlass ist den Dienststellen am 22.08.2013 zugegangen.

*Ausnahme: Hilfskräfte mit Bachelor- oder FH-Abschluss erhalten weiter den alten Stundensatz (10,85 €), solange dieser niedersächsische Satz über dem der TdL liegt.

…und raus bist Du?

Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz und Befristungen

mit Dietmar Smyrek, Hauptberuflicher Vizepräsident der TU Braunschweig
und Dr. Frank Ahrens, ver.di

am Mittwoch, 20.11.2013, 18:30 Uhr im Altgebäude, Raum 4.4.

Info
Flyer

Ein Schritt in die richtige Richtung

Auch befristete Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter/innen sollen möglichst längerfristig, d. h. für einen Zeitraum von 2 Jahren oder länger besetzt werden. Dies teilte das Präsidium der TU mit Rundschreiben 1/2013 Anfang Juli (siehe Verwaltungsportal) auf Anregung des ÖPR (Personalrat Stammdienststelle) mit. Bundesweit haben fast drei Viertel aller WiMi an den Hochschulen nur einen befristeten Arbeitsvertrag. Dass die TU keine Ausnahme ist, zeigen die Ergebnisse unserer Umfrage: Grenzenlos motiviert – endlos befristet? Daher freuen wir uns über den Teilerfolg.

Offen bleibt, wie transparent die Umsetzung gehandhabt wird und inwiefern eine Kontrolle der Einhaltung stattfindet.

Befristung ist nicht das einzige Problem, unter dem Beschäftigte an bundesdeutschen Hochschulen zu leiden haben. Die Forderung von ver.di ist deshalb Gute Arbeit für eine gute Hochschule (Flyer)